Marktüberblick
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Anzahl verfügbarer Angebote | 52 |
| Monatliche Raten | Ab 489 € bis 2.499 € |
| Laufzeiten | 1 bis 13 Monate |
| Lieferzeit | 4 bis 83 Tage |
| Leistung | 116 bis 300 PS |
| Angebote vom | 10.9.2026 |
Angebote nach Anbieter
| Anbieter | Anzahl verfügbarer Angebote |
|---|---|
| FINN | 42 |
| FAAREN | 9 |
| SIXT Auto Abo | 1 |
Zuletzt aktualisiert am 17. August 2026
BMW 1er im Auto-Abo: Der Einstieg in die Marke ohne lange Bindung
Der BMW 1er ist der günstigste Weg zu einem BMW mit Premiumanspruch: kompakt genug für die Stadt, ausreichend Platz für vier Erwachsene und innen auf einem Niveau, das die Kompaktklasse sonst selten bietet. Mit 4,36 Metern Länge passt er in enge Parklücken, ohne dass Du auf Curved Display, moderne Assistenzsysteme oder das typische BMW-Fahrverhalten verzichten musst.
Im Auto-Abo fährst Du den 1er ohne Anzahlung, ohne Restwertrisiko und ohne dreijährige Bindung. Vollkasko, Kfz-Steuer, Wartung und saisonale Bereifung stecken in einer monatlichen Rate. Gerade beim Einstiegsmodell einer Premiummarke ist das ein Argument: Ein ordentlich ausgestatteter 1er liegt neu schnell jenseits von 40.000 Euro – eine Summe, die Du beim Kauf komplett bindest. Im Abo bleibt es bei einer planbaren Rate, und nach Ablauf entscheidest Du neu.
Der BMW 1er: Vier Generationen seit 2004
Der 1er kam 2004 auf den Markt und löste den 3er Compact ab, der seit 1994 die Rolle des kleinen BMW gespielt hatte. Bis zum Start der aktuellen Generation wurden über drei Millionen Exemplare gebaut.
- E87/E81/E82/E88 (2004–2013): die erste Generation, als Fünftürer, Dreitürer, Coupé und Cabrio – und als einziger Kompakter seiner Zeit mit Hinterradantrieb. Darüber stand das 1er M Coupé.
- F20/F21 (2011–2019): wieder als Fünf- und Dreitürer, wieder mit Heckantrieb. Es blieb die letzte 1er-Generation mit dieser Antriebsarchitektur.
- F40 (2019–2024): der Wechsel auf Frontantrieb und ausschließlich Fünftürer. BMW begründete den Schritt mit dem Platzgewinn im Innenraum; technisch glich die aktornahe Radschlupfbegrenzung ARB, die deutlich schneller regelt als eine klassische Traktionskontrolle, einen Teil des Handicaps aus.
- F70 (seit 2024): die aktuelle, vierte Generation.
Für China gab es zwischen 2017 und 2023 zusätzlich eine eigenständige 1er-Limousine (F52), die es nie nach Europa schaffte.
Die aktuelle Generation (F70, seit 2024)
BMW zeigte den F70 im Juni 2024, die Produktion in Leipzig lief im Juli an, im Oktober stand er bei den Händlern. Er misst 4,36 Meter in der Länge und ist damit vier Zentimeter länger und zweieinhalb Zentimeter höher als sein Vorgänger. Technisch steht er auf BMWs Frontantriebs-Architektur, die er sich mit dem 2er Gran Coupé, dem X1 und dem MINI Countryman teilt; angeboten wird er ausschließlich als Fünftürer.
Der Kofferraum fasst je nach Antrieb zwischen rund 300 und 380 Liter – die Mildhybride verlieren Volumen an die Batterie unter dem Ladeboden. Umgeklappt sind bis zu 1.200 Liter drin. Das reicht für Wocheneinkauf und Urlaubsgepäck, im direkten Vergleich mit einem VW Golf ist der 1er aber der knappere Kombi-Ersatz, und im Fond bleibt die Beinfreiheit überschaubar.
Innen ist der Sprung am größten. Das Curved Display kombiniert ein 10,25 Zoll großes Kombiinstrument mit einem 10,7-Zoll-Touchscreen und läuft mit BMW Operating System 9. Verarbeitung und Materialien liegen über dem Klassenschnitt. Der Preis dafür: Den iDrive-Dreh-Drück-Regler hat BMW gestrichen, selbst die Klimatisierung läuft über den Bildschirm. Genau das ist der häufigste Kritikpunkt – manche Alltagsfunktion liegt jetzt zwei Menüebenen tief. Auch die Lenkung wirkt sehr synthetisch und meldet wenig zurück, während Fahrwerk und Karosseriekontrolle nach wie vor zu den Stärken zählen.
Motorisierungen und Antriebe
Der 1er fährt ausschließlich als Benziner oder Diesel, immer mit Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe. Ein Schaltgetriebe gibt es zum ersten Mal in der 1er-Geschichte nicht mehr, einen Plug-in-Hybrid oder eine Elektroversion in dieser Generation ebenfalls nicht. Der Antrieb geht an die Vorderräder, Allrad bleibt zwei Varianten vorbehalten.
Der Einstieg beginnt mit einem 1,5-Liter-Dreizylinder-Benziner. Darüber stehen Mildhybride mit 48-Volt-Unterstützung, sowohl als Benziner wie als Diesel. Der Vierzylinder-Diesel ist die Wahl für Vielfahrer: Verbrauchswerte um die fünf Liter sind im Alltag realistisch, der vergleichbare Benziner liegt gut einen Liter darüber. Wer Allrad will, findet ihn im stärksten Mildhybrid-Benziner.
An der Spitze steht der M135 xDrive mit 300 PS aus zwei Litern Hubraum, Allradantrieb und 4,9 Sekunden auf Tempo 100 – der günstigste Neuwagen mit Technik der BMW M GmbH. Für ihn gibt es ein M Technik-Paket mit eigener Dämpferabstimmung, größeren Bremsen, geschmiedeten 19-Zoll-Rädern und semislickartigen Reifen. Sechs Zylinder bietet der 1er dagegen nicht: Die gibt es im 2er Coupé, das als M240i xDrive einen Reihensechszylinder bekommt – technisch allerdings ein anderes Auto, weil es auf der Hinterradantriebs-Plattform steht.
Sicherheit und Assistenzsysteme
Beim Euro-NCAP-Crashtest 2025 erreichte der 1er vier von fünf Sternen. Kind- und Fußgängerschutz sowie die Assistenzwertung liegen mit 84, 85 und 80 Prozent auf gutem Niveau; den Ausschlag gab der Insassenschutz mit 78 Prozent. Beim frontalen Versatzaufprall bemängelten die Prüfer den Schutz von Brustkorb und linkem Bein des Fahrers, außerdem fehlt eine Erkennung im Fahrzeug zurückgelassener Kinder. In der Bewertung unabhängiger Tests schneidet der 1er bei der Sicherheit trotzdem stark ab – die Sterne kosten ihn vor allem einzelne Messwerte, nicht das Gesamtkonzept.
Serienmäßig sind Kollisionswarnung mit Fußgänger- und Radfahrererkennung, Spurverlassenswarnung, Ausstiegswarnung, Ausweichassistent sowie Tempolimit- und Verkehrszeichenerkennung an Bord, dazu ein Parkassistent mit Rückfahrkamera.
Interessant wird es in der Aufpreisliste. Der Driving Assistant Plus ergänzt adaptiven Tempomat mit Stop-and-Go und Lenkassistenz bis 180 km/h. Der Driving Assistant Professional hebt das auf 210 km/h an und bringt den aktiven Spurwechselassistenten für die Autobahn, die Querverkehrswarnung, den Nothalteassistenten und die Ampelerkennung mit. Die Hände gehören dabei durchgehend ans Lenkrad – ein freihändiges Autobahn-Fahren wie in den großen Baureihen bietet der 1er nicht. Beim Einparken geht der Parking Assistant Professional am weitesten: Er rangiert per Smartphone von außen und merkt sich Manöver über bis zu 200 Meter.
Ausstattung: Diese Optionen machen den Unterschied
BMW hat die alten Linien Advantage, Sport Line und Luxury Line abgeschafft. Geblieben sind die Basisversion, das M Sport Design für die Optik und darüber das M Sportpaket sowie das M Sportpaket Pro. Weil Du im Abo ein fertig konfiguriertes Fahrzeug übernimmst, entscheidet die Ausstattungsliste im Angebot darüber, wie sich Dein 1er anfühlt:
- M Sportpaket: M Sportsitze, M Lederlenkrad, Sportlenkung, 18-Zoll-Räder und ein rund acht Millimeter tiefer gelegtes Fahrwerk. Es ist das mit Abstand häufigste Paket in Abo-Angeboten. Ein Detail lohnt die Aufmerksamkeit: Das Fahrwerk heißt bei BMW „Adaptives M Fahrwerk", lässt sich aber – anders als der Name nahelegt – nicht über die Fahrmodi verstellen. Der eigentliche Komforthebel ist die Radgröße.
- Head-up-Display: in einem Auto, in dem viel über den Touchscreen läuft, der wirksamste Weg, den Blick auf der Straße zu lassen.
- Driving Assistant Plus oder Professional: ohne eines der beiden Pakete gibt es keinen adaptiven Tempomat – auf Langstrecke der spürbarste Komfortgewinn im ganzen Auto.
- Parking Assistant Plus: 360-Grad-Rundumsicht statt nur Rückfahrkamera – in engen Innenstädten der Unterschied zwischen entspanntem und mühsamem Einparken.
- Sitzheizung und beleuchtete Niere: Kleinigkeiten, die von Angebot zu Angebot variieren und den Alltagseindruck stark prägen.
Ausblick: Der nächste 1er kommt auch elektrisch
Für die nächste Generation, die bis 2028 erwartet wird, hat BMW angekündigt, den 1er breiter aufzustellen: neben Verbrennern mit Drei- und Vierzylindern soll es einen Plug-in-Hybrid mit rund 100 Kilometern elektrischer Reichweite geben – und erstmals eine vollelektrische Variante auf Basis der Neuen Klasse, mit Heckantrieb und bis zu 326 PS. Auch eine Rückkehr des Dreitürers haben die Entwickler für die Elektroversion ins Gespräch gebracht. Wer heute schon elektrisch kompakt fahren will, findet im iX1 das nächstliegende Angebot im BMW-Programm.
Der 1er im Auto-Abo: Anbieter, Raten und Konditionen
Der 1er gehört zum Standardsortiment der großen Abo-Anbieter. Plattformen wie FINN und SIXT führen ihn regelmäßig, meist als 120 oder 118d und überwiegend mit M Sportpaket.
Bei den Raten liegt der 1er im mittleren dreistelligen Bereich – über einem VW Golf oder MINI Cooper vergleichbarer Leistung, aber klar unter einem 3er oder X1. Für den M135 xDrive musst Du deutlich mehr einplanen, und viele Anbieter setzen bei M-Modellen ein Mindestalter von 25 oder 27 Jahren voraus.
Für wen passt der BMW 1er?
Der 1er passt, wenn Du kompakte Außenmaße brauchst, aber nicht auf Materialqualität, Fahrwerksabstimmung und aktuelle Software verzichten willst – als Stadtauto mit Langstreckenqualitäten, als Erstwagen für zwei oder als Dienstwagen unterhalb der Mittelklasse.
Brauchst Du regelmäßig den vollen Kofferraum oder fahren häufig Erwachsene hinten mit, sind der 3er oder der X1 die vernünftigere Wahl. Suchst Du dieselbe Technik in einer eleganteren Karosserie, ist das 2er Gran Coupé das Gegenstück. Und wer Premium-Kompakt grundsätzlich vergleicht, sollte den Audi A3 danebenstellen.
So findest Du den besten BMW 1er Abo-Deal
- Antrieb zum Fahrprofil wählen: Diesel bei hoher Laufleistung, Benziner bei überwiegend kurzen Strecken.
- Kofferraum prüfen: Mildhybride verlieren Ladevolumen – wenn Platz zählt, lohnt der Blick auf die genaue Motorisierung.
- Assistenzpaket suchen: Ohne Driving Assistant Plus oder Professional fehlt der adaptive Tempomat.
- Radgröße beachten: 18 Zoll fahren spürbar komfortabler als 19 Zoll auf M Fahrwerk.
- Inklusivkilometer und Laufzeit abwägen: Kurze Laufzeiten kosten pro Monat mehr, lassen Dich aber früher wechseln.
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