Marktüberblick
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Anzahl verfügbarer Angebote | 0 |
| Monatliche Raten | — |
| Laufzeiten | — |
| Lieferzeit | — |
| Leistung | — |
| Angebote vom | 10.9.2026 |
Zuletzt aktualisiert am 25. August 2026
BMW i7 im Auto-Abo: Elektrische Oberklasse ohne Restwertrisiko
Der BMW i7 ist der vollelektrische 7er: 5,39 Meter lang, rund 2,7 Tonnen schwer und so gut gedämmt, dass Telefonate auch bei hohem Autobahntempo funktionieren. Er teilt Karosserie, Radstand und Innenraum mit den Verbrenner-Varianten und unterscheidet sich vor allem durch das, was fehlt: Schaltvorgänge, Motorgeräusch, Vibration. Für eine Reiselimousine ist das kein Detail, sondern der Kern der Sache.
Im Abo ergibt genau dieses Auto viel Sinn. Ein i7 kostet neu einen sechsstelligen Betrag, und große Oberklasse-Limousinen verlieren in den ersten Jahren mit Abstand am meisten Wert. Dazu kommt ein zweites Risiko: Die Batterietechnik entwickelt sich schnell weiter – im Sommer 2026 hat BMW den i7 auf eine neue Zellgeneration umgestellt, die rund hundert Kilometer mehr Reichweite bringt. Beides trägst Du beim Kauf selbst. Im Abo zahlst Du eine monatliche Rate, in der Vollkasko, Kfz-Steuer, Wartung und Bereifung stecken, und gibst den Wagen nach der Laufzeit zurück – ohne Anzahlung und ohne Dich für Jahre festzulegen.
Der BMW i7: Der erste elektrische 7er
Die 7er-Reihe gibt es seit 1977, und sie war immer BMWs Technologieträger: Im 750i debütierte 1987 der erste deutsche Nachkriegs-Zwölfzylinder, 2001 führte der E65 iDrive ein. Der i7 gehört zur siebten Generation, intern G70, die im April 2022 vorgestellt wurde und seit November 2022 auf dem Markt ist. Gebaut wird er wie jeder 7er in Dingolfing.
Eine eigene Modellhistorie hat der i7 also nicht – er ist von Anfang an ein gleichwertiger Zweig derselben Baureihe. Den Auftakt machte im November 2022 der xDrive60 mit 400 kW (544 PS), im Juli 2023 folgten der hinterradgetriebene eDrive50 mit 335 kW (455 PS) und der M70 xDrive mit 485 kW (660 PS). Weil es im G70 keinen Zwölfzylinder mehr gibt, ist der stärkste 7er seitdem ein Elektroauto. Innerhalb der BMW-i-Familie steht er ganz oben: Eine Nummer kleiner deckt der i5 dasselbe Konzept ab, die erhöhte Sitzposition findest Du im iX.
Die aktuelle Generation (G70, seit 2022)
Der G70 kennt nur noch einen Radstand: 3.215 Millimeter, das Maß, das früher der Langversion vorbehalten war. Bei 5,39 Metern Länge heißt das im Fond Beinfreiheit, die kaum eine andere Limousine bietet – und in der Tiefgarage, dass Du beim Rangieren genau hinschaust.
Der Kofferraum fasst 500 Liter, die Rücksitzlehnen lassen sich nicht umklappen, und einen Frunk gibt es nicht – die Ladekabel wandern unter den Kofferraumboden. Der i7 ist eine Reiselimousine, kein Transportgerät; wer Ladevolumen braucht, ist beim X7 besser aufgehoben.
Innen trifft das Curved Display aus 12,3-Zoll-Kombiinstrument und 14,9-Zoll-Touchscreen auf die beleuchtete Interaction Bar über die volle Breite des Armaturenbretts. Serienmäßig sind die adaptive Zweiachs-Luftfederung mit vier elektronisch geregelten Dämpfern und die Integral-Aktivlenkung. Die Luftfederung ist der Grund, warum der i7 auch auf schlechten Straßen außergewöhnlich ruhig abrollt, und sie gleicht Beladung selbsttätig aus. Die Integral-Aktivlenkung lässt die Hinterräder bis zu 3,5 Grad mitlenken – bei niedrigem Tempo gegenläufig zu den Vorderrädern, was den Wendekreis um rund 0,8 Meter verkleinert und die Länge des Wagens im Parkhaus entschärft.
Schwächen hat der i7 bei der Bedienung: Die Klimasteuerung läuft über den Touchscreen, und die iDrive-Menüs sind tief verschachtelt und brauchen Einarbeitung. Die Mercedes S-Klasse hat dasselbe Problem.
Motorisierungen und Reichweite
Bis zur Modellpflege nutzten alle i7 dieselbe Batterie mit 101,7 kWh nutzbarem Energieinhalt; seit Sommer 2026 sind es 112,5 kWh. Die Varianten unterscheiden sich vor allem in Motorenzahl und Leistung:
- i7 50 xDrive (früher eDrive50): 335 kW (455 PS), 5,5 Sekunden auf 100 km/h. Die vernünftige Wahl. Der Vorgänger eDrive50 trieb nur die Hinterachse an; seit der Modellpflege hat auch der Einstieg Allradantrieb.
- i7 60 xDrive (früher xDrive60): 400 kW (544 PS) und 745 Nm, 4,8 Sekunden – bei praktisch identischer Reichweite. Beide kommen nach WLTP auf bis zu 727 Kilometer.
- i7 M70 xDrive: 500 kW (680 PS) und 1.015 Nm, 3,8 Sekunden. Sehr schnell, dafür spürbar kürzere Reichweite.
In der Praxis liegt der Verbrauch bei rund 22 kWh auf 100 Kilometer, Ladeverluste eingerechnet – für ein 2,7-Tonnen-Auto dieser Größe ein guter Wert, der für die allermeisten Tagesetappen ohne Zwischenstopp reicht.
Geladen wird am Schnelllader mit bis zu 195 kW, seit der Modellpflege mit 250 kW – von 10 auf 80 Prozent dauert es dann 28 Minuten. Die 400-Volt-Architektur hat BMW beibehalten; Fahrzeuge mit 800-Volt-Technik laden schneller. An der Wechselstromsäule lädt jeder i7 serienmäßig mit 22 kW, doppelt so schnell wie die meisten Elektroautos – der relevantere Wert, wenn Du im Büro oder in der Tiefgarage über Stunden angesteckt bist.
Beim Anhängerbetrieb kommt es auf die Variante an: 50 xDrive und 60 xDrive ziehen zwei Tonnen gebremst, der M70 ist nicht freigegeben – vor der Modellpflege konnte es nur der xDrive60. Die Anhängerkupplung ist immer ein Extra.
Sicherheit und Assistenzsysteme
Einen Euro-NCAP-Crashtest hat der 7er nicht durchlaufen – Fahrzeuge dieser Klasse werden wegen der geringen Stückzahlen in der Regel nicht getestet. Interessanter ist ohnehin die Assistenz, denn hier ist der i7 BMWs Vorreiter:
- BMW Autobahnassistent (Level 2): Auf baulich getrennten Autobahnen darfst Du bis 130 km/h die Hände dauerhaft vom Lenkrad nehmen und übernimmst nur noch die Überwachung. Für einen Spurwechsel genügt ein Blick in den Außenspiegel: Eine Kamera im Kombiinstrument erkennt ihn, der Wagen zieht selbstständig hinüber. Anfangs war die Funktion auf Deutschland begrenzt, inzwischen ist sie in über 20 europäischen Ländern freigegeben.
- BMW Personal Pilot L3 (Level 3): Bis 60 km/h, also im dichten Verkehr und im Stau, übernimmt das Auto komplett. Du darfst den Blick von der Straße nehmen, musst aber innerhalb weniger Sekunden wieder übernehmen können. Diese Funktion gab es nur in Deutschland und nur vor der Modellpflege – für den überarbeiteten i7 bietet BMW sie nicht mehr an.
Beides sind Aufpreis-Extras. Bei viel Autobahn lohnt der gezielte Blick in die Ausstattungsliste eines Angebots.
Ausstattung: Diese Optionen machen den Unterschied
Im Abo übernimmst Du ein fertig konfiguriertes Fahrzeug. Gerade beim i7 entscheidet die Ausstattungsliste im Angebot deshalb darüber, wie sich das Auto anfühlt. Serienmäßig sind neben Luftfederung und Integral-Aktivlenkung auch die Vier-Zonen-Klimaautomatik und ein Panorama-Glasdach. Darüber hinaus machen diese Extras den Unterschied:
- Executive Drive Pro: aktive Wankstabilisierung. Elektromechanisch verstellte Stabilisatoren spannen sich vor der Kurve vor und lassen auf der Geraden wieder los, sodass sich der Aufbau bei zügiger Fahrt deutlich weniger neigt; Navigationsdaten und Kamerabild liefern die Vorschau. Beim M70 serienmäßig.
- Sitzkomfort im Fond: Massagefunktion und Sitzbelüftung hinten stecken im Executive Paket, die Belüftung der vorderen Sitze im Connoisseur Paket – einzeln sind sie nicht zu haben.
- Executive Lounge: setzt beide Pakete voraus und ergänzt die Executive-Lounge-Sitzposition – der Beifahrersitz fährt nach vorn, aus seiner Rückenlehne fährt eine Fußstütze aus – sowie das Fond-Entertainment. Wer sich fahren lässt, merkt hier den größten Unterschied.
- BMW Theatre Screen: 31,3-Zoll-Display mit 8K-Auflösung, das aus dem Dachhimmel herunterfährt, samt Amazon Fire TV. Reines Show-Extra – aber eines, das Mitfahrer nicht vergessen.
- Automatiktüren und die Sky Lounge, ein beleuchtetes Panoramadach, das den Innenraum abends komplett verändert.
- BMW Individual Two-Tone: Zweifarblackierung, bei der die obere Fahrzeughälfte in einem Kontrastton lackiert ist. Mit 12.000 Euro Aufpreis eine der teuersten Einzeloptionen im Programm.
Ausblick: Die Modellpflege 2026
Im April 2026 hat BMW die überarbeitete Baureihe vorgestellt, bestellbar ist sie seit Ende Mai, die Produktion läuft seit Juli 2026. Die Front wirkt aufgeräumter, die Rückleuchten reichen nun fast bis zur Mitte.
Der größere Sprung passiert innen: Der i7 übernimmt das Panoramic iDrive der Neuen Klasse mit einem 17,9 Zoll großen Zentraldisplay, einem über die gesamte Scheibenbreite projizierten Informationsband anstelle des Kombiinstruments und serienmäßig einem eigenen Beifahrerdisplay. Unter dem Boden sitzt die neue Rundzellen-Batterie der sechsten eDrive-Generation. Weil die Produktion erst im Juli 2026 angelaufen ist, stammen die meisten Fahrzeuge in den Abo-Flotten noch aus der Zeit davor.
Der i7 im Auto-Abo: Anbieter, Raten und Konditionen
Der i7 ist im Abo deutlich seltener zu finden als ein i5 – elektrische Oberklasse-Limousinen stehen bei den großen Plattformen nur in kleiner Stückzahl. Anbieter wie FINN und SIXT führen ihn immer wieder. Weil die Auswahl überschaubar ist, brauchst Du etwas Geduld, bis die passende Konfiguration auftaucht.
Bei den Raten musst Du mit einem vierstelligen Monatsbetrag rechnen, deutlich über dem eines i5; nach oben ist die Spanne weit offen. Zwei Punkte solltest Du besonders prüfen: das Mindestalter, das viele Anbieter bei Oberklasse-Modellen auf 25 Jahre und mehr setzen, und die Inklusivkilometer – die Pakete liegen oft bei 1.000 bis 1.500 Kilometern pro Monat, und wer einen i7 als Reisewagen nutzt, ist schnell darüber. Der Ladestrom kommt obendrauf und will je nach Fahrleistung und Strompreis als eigener Monatsposten eingeplant werden.
Ein Unterschied zu den kleineren Elektro-BMW: Die günstige 0,25-Prozent-Dienstwagenversteuerung gilt nur für reine E-Autos bis 100.000 Euro Bruttolistenpreis, und der i7 liegt mit gut 121.000 Euro Einstiegspreis darüber. Es bleiben 0,5 Prozent – immer noch die Hälfte dessen, was für einen vergleichbaren Verbrenner fällig wäre, aber nicht der volle Vorteil. Maßgeblich ist dabei der Bruttolistenpreis bei Erstzulassung, nicht die Abo-Rate.
Für wen passt der BMW i7?
Der i7 passt, wenn Du viel Langstrecke fährst, planbare Routen hast und zu Hause oder am Arbeitsplatz laden kannst. Besonders sinnvoll ist er, wenn Du regelmäßig Gäste im Fond hast: Beinfreiheit, Dämmung und fehlendes Motorgeräusch behandeln Mitfahrer besser als praktisch jedes andere Auto.
Er passt nicht, wenn Du unvorhersehbar lange Strecken am Stück fährst und unterwegs kaum Zeit zum Laden hast – dann bleibt der Diesel-7er die bequemere Wahl. In der Stadt ist der i7 schlicht zu lang; wer Ladevolumen oder umklappbare Sitze braucht, ist beim iX besser bedient. Als Alternativen derselben Klasse lohnt der Blick auf die Mercedes EQS und den Porsche Taycan.
So findest Du den besten BMW i7 Abo-Deal
- Variante wählen: 50 xDrive und 60 xDrive kommen gleich weit – entscheide hier über die Leistung. Den M70 nur, wenn Dir die Fahrleistungen die kürzere Reichweite wert sind.
- Batteriegeneration prüfen: Fahrzeuge ab der Modellpflege haben 112,5 statt 101,7 kWh und laden mit 250 statt 195 kW. Erkennbar an den neuen Namen – i7 50 xDrive statt eDrive50.
- Ladesituation klären: Ohne verlässliche Lademöglichkeit zu Hause oder bei der Arbeit verliert der i7 seinen größten Vorteil.
- Ausstattung genau lesen: Executive Drive Pro, die Sitzpakete für den Fond und der Autobahnassistent machen den größten Unterschied – und sind längst nicht in jedem Fahrzeug verbaut.
- Inklusivkilometer und Zusatzkilometerpreis vergleichen: der Posten, an dem die Rechnung am Ende auseinandergeht.
- Laufzeit abwägen: Kurze Laufzeiten kosten pro Monat mehr, lassen Dich aber früher wechseln – beim i7 ein Argument, weil gerade die neue Batteriegeneration in die Flotten kommt.
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