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Angebote vom10.9.2026

Zuletzt aktualisiert am 26. August 2026

BMW iX im Auto-Abo: Großes Elektro-SUV ohne Restwertrisiko

Der BMW iX ist das Auto, mit dem BMW 2021 gezeigt hat, wie weit die Marke beim Elektroantrieb zu gehen bereit ist. Er war das erste SUV der Marke, das von Anfang an rein elektrisch konzipiert wurde: ein Aluminium-Spaceframe, in den an Dach, Seiten und Heck carbonfaserverstärkter Kunststoff eingearbeitet ist. Fünf Jahre und eine gründliche Modellpflege später ist daraus ein ausgereiftes Elektro-SUV der Oberklasse geworden – mit fast fünf Metern Länge, drei Metern Radstand und bis zu 701 Kilometern WLTP-Reichweite.

Im Abo ist er aus einem sehr konkreten Grund interessant. Die Listenpreise reichen von 83.500 Euro für den xDrive45 bis 126.500 Euro für den M70 xDrive, und parallel rollt bei BMW mit der Neuen Klasse bereits die nächste Elektro-Generation an. Was ein solches Auto in zwei oder drei Jahren noch wert ist, muss Dich im Abo nicht interessieren: Das Restwertrisiko trägt der Anbieter. Vollkasko, Wartung, Verschleiß und Bereifung stecken in der monatlichen Rate, eine Anzahlung entfällt, und nach der vereinbarten Laufzeit gibst Du das Auto einfach zurück.

Der BMW iX: Eine Generation seit 2021

Die Geschichte des iX ist kurz, weil es bis heute nur eine Generation gibt – die Baureihe I20. Ihren Ursprung hat sie in der Studie Vision iNEXT, die BMW im November 2018 auf der LA Auto Show zeigte. Das Serienauto wurde im November 2020 vorgestellt, lief ab Juli 2021 im Werk Dingolfing vom Band und kam im November 2021 in den Handel.

Zum Start standen zwei Varianten bereit: der iX xDrive40 mit 326 PS und der iX xDrive50 mit 523 PS. Im Sommer 2022 kam der iX M60 mit 540 PS als Topmodell dazu. Im Januar 2025 folgte die Modellpflege, die deutlich mehr war als eine Kosmetikübung. Alle drei Varianten bekamen neue Namen und mehr Leistung, größere Batterien und eine überarbeitete Leistungselektronik. Aus xDrive40 wurde xDrive45, aus xDrive50 wurde xDrive60, aus M60 wurde M70 xDrive. Produziert wird der überarbeitete iX seit März 2025, weiterhin ausschließlich in Dingolfing.

Die aktuelle Generation (I20, Modellpflege 2025)

Mit 4,97 Metern Länge, 1,97 Metern Breite und 1,70 Metern Höhe spielt der iX im Format eines X5, bei einem für diese Klasse außergewöhnlichen Radstand von 3,00 Metern. Der kommt vollständig den Passagieren zugute: Im Fond sitzt man mit viel Beinfreiheit auf einer flachen Bodenplatte ohne Mitteltunnel. Der Kofferraum fasst 500 bis 1.750 Liter, gebremst darf der iX 2,5 Tonnen ziehen – ein Wert, den nur wenige Elektro-SUV erreichen.

Außen fällt nach der Modellpflege vor allem die Front auf: flachere Scheinwerfer mit senkrechten Leuchtelementen, eine neu gezeichnete Niere und ein Stoßfänger, dessen schwarze Beplankung weitgehend der Wagenfarbe gewichen ist. Innen ist der iX bewusst ruhig gehalten. Das gebogene BMW Curved Display mit dem Betriebssystem 8.5 sitzt frei auf dem Armaturenbrett, davor liegt das sechseckige Lenkrad, und auf der Mittelkonsole sitzt weiterhin ein Dreh-Drück-Regler – anders als im neueren iX3, der ihn ersatzlos gestrichen hat. Das vollfarbige Head-up-Display ist in allen Varianten serienmäßig. Kritik gibt es dafür an den Klimafunktionen, die komplett im Touchscreen liegen, und an einem für die Fahrzeuggröße sehr kleinen Handschuhfach.

Fahrerisch ist der iX auffällig leise – bei Tempo 130 liegt der Innengeräuschpegel bei rund 63 dB(A) – und für gut 2,5 Tonnen erstaunlich handlich. xDrive45 und xDrive60 fahren allerdings serienmäßig auf Stahlfedern, und die sind für den Preis eine Spur zu straff abgestimmt. Wer Komfort sucht, braucht die adaptive Luftfederung.

Antrieb, Reichweite und Laden

Alle drei Varianten haben je einen Elektromotor pro Achse und damit Allradantrieb. Der iX xDrive45 leistet 408 PS, schöpft aus 94,8 kWh nutzbarer Batteriekapazität 517 bis 602 Kilometer WLTP-Reichweite und beschleunigt in 5,1 Sekunden auf Tempo 100. Der iX xDrive60 kommt mit 544 PS und 109,1 kWh auf 597 bis 701 Kilometer und braucht 4,6 Sekunden. Der iX M70 xDrive liefert bis zu 659 PS, ist in 3,8 Sekunden bei 100 km/h und fährt als einzige Variante bis 250 km/h statt 200 km/h; seine Reichweite liegt bei 539 bis 600 Kilometern.

In der Praxis liegt der Verbrauch bei rund 21 kWh auf 100 Kilometer inklusive Ladeverlusten, was beim xDrive45 gut 500 Kilometern realer Reichweite entspricht. Beim Laden zeigt sich das Alter der Plattform: Der iX gehört noch zur 400-Volt-Klasse und lädt am Schnelllader mit maximal 175 kW (xDrive45) beziehungsweise 195 kW. Von 10 auf 80 Prozent vergehen damit rund 35 Minuten – solide, aber spürbar langsamer als bei den neueren 800-Volt-Modellen wie dem iX3, der dieselbe Aufgabe in gut 20 Minuten erledigt. An der Wallbox lädt der iX serienmäßig mit 11 kW; die 22-kW-Ladeeinheit kostet extra und ist nur beim M70 serienmäßig an Bord.

Sicherheit und Assistenzsysteme

Im Euro-NCAP-Crashtest holte der iX die vollen fünf Sterne, mit 91 Prozent beim Insassenschutz für Erwachsene, 87 Prozent für Kinder, 73 Prozent beim Schutz anderer Verkehrsteilnehmer und 81 Prozent bei den Assistenzsystemen. Zur guten Bewertung beim Seitenaufprall trägt ein Interaktionsairbag zwischen Fahrer- und Beifahrersitz bei, der serienmäßig an Bord ist.

Serienmäßig ist auch der Driving Assistant Plus: aktive Geschwindigkeitsregelung mit Stop-and-Go-Funktion, Lenk- und Spurführungsassistent, Frontkollisionswarnung mit Bremseingriff und Querverkehrswarnung. Dazu kommt der Parking Assistant mit Rückfahrkamera, Rückfahrassistent und Anhängerassistent. Damit ist der Alltag schon gut abgedeckt.

Alles darüber hinaus hängt an einem einzigen Paket. Den Driving Assistant Professional und den Parking Assistant Professional gibt es nicht einzeln, sondern nur im Innovationspaket. Sie bringen Ampelerkennung, Spurwechselassistent, Nothalteassistent, Surround View und Remote-Parken mit. Auch der Autobahnassistent, der auf deutschen Autobahnen bis 130 km/h die Lenkunterstützung erweitert und den Spurwechsel per Blickbestätigung erlaubt, setzt dieses Paket voraus.

Ausstattung: Diese Optionen entscheiden über den Charakter

Im Abo übernimmst Du ein fertig konfiguriertes Auto – die Ausstattungsliste im Angebot legt also fest, wie sich Dein iX anfühlt. Serienmäßig sind unter anderem adaptive LED-Scheinwerfer, Sitz- und Lenkradheizung, Komfortzugang, Standklimatisierung, das Harman-Kardon-Soundsystem und das Head-up-Display. Auf diese Punkte lohnt der genaue Blick:

  • Adaptive 2-Achs-Luftfederung: der größte Hebel beim Komfort. Sie gleicht die Beladung aus und arbeitet mit elektronisch geregelten Dämpfern – das serienmäßige Stahlfahrwerk kann das nicht. Beim M70 ist sie serienmäßig, bei xDrive45 und xDrive60 eine einzeln bestellbare Option, die längst nicht in jedem Fahrzeug steckt.
  • Integral-Aktivlenkung: lenkt die Hinterachse mit und verkleinert den Wendekreis eines fast fünf Meter langen Autos spürbar. Sie ist unabhängig von der Luftfederung bestellbar, beim M70 gehört sie zur Serie.
  • Innovationspaket: das wichtigste Kreuz auf der Liste, weil die erweiterten Assistenzsysteme und die Profi-Parkfunktionen ausschließlich hier drinstecken. Mit im Paket ist die 22-kW-Ladeeinheit, die an einer passenden Wallbox die Ladezeit zuhause halbiert – die gibt es zwar auch einzeln, im Paket kostet sie aber nichts extra.
  • Comfort Paket: bündelt die aktive Sitzbelüftung vorn, eine Klimakomfort-Frontscheibe, das Wärmekomfort-Paket und Multifunktionssitze. In Kombination mit dem M Sportpaket entfallen die Multifunktionssitze aus dem Paket – es bringt eigene M Multifunktionssitze mit. Eine Massagefunktion bietet der iX nicht, auch nicht gegen Aufpreis.
  • Panorama-Glasdach Sky Lounge: verschattet nicht per Rollo, sondern elektrochrom – das Glas selbst schaltet auf Knopfdruck von klar auf milchig. Ganz abdunkeln lässt es sich nicht.
  • Radgröße: xDrive45 und xDrive60 rollen serienmäßig auf 20 Zoll, der M70 auf 22 Zoll, und die Liste reicht bis 23 Zoll. Große Räder sehen besser aus, kosten aber Reichweite und Federungskomfort – letzteres besonders dann, wenn das Fahrzeug ohne Luftfederung ausgeliefert wurde.

Ausblick: Die Neue Klasse rückt nach

Der iX bleibt vorerst im Programm: Die Produktion in Dingolfing soll bis 2027 weiterlaufen. Parallel startet mit dem iX5 der erste elektrische X5 auf Basis der Neuen Klasse: 578 PS, 141 kWh netto, 800-Volt-Technik, bis zu 845 Kilometer WLTP-Reichweite und Laden mit bis zu 460 kW, ab 102.800 Euro. Bestellbar ist er ab dem 8. Oktober 2026, in den Handel kommt er im März 2027 – und zwar neben dem iX, nicht an seiner Stelle.

Der iX im Auto-Abo: Anbieter, Raten und Konditionen

Der iX ist im Abo ein seltener Gast. Große Elektro-SUV dieser Preisklasse stehen bei den Plattformen nur in kleiner Stückzahl, und oft ist über Wochen kein einziger iX im Markt. Wenn er auftaucht, dann bei den großen Anbietern wie FINN, FAAREN oder SIXT, die das BMW-SUV-Programm ohnehin am breitesten abbilden. Du brauchst also Geduld – und solltest zugreifen, wenn die passende Konfiguration erscheint, statt auf ein besseres Angebot zu warten.

Bei den Raten liegt der iX im oberen Bereich dessen, was BMW fahren im Abo kostet. Sein Listenpreis bewegt sich im selben Bereich wie beim X5, und entsprechend fällt auch die Monatsrate aus – je nach Variante und Laufzeit im hohen dreistelligen bis vierstelligen Bereich. Zwei Punkte lohnen in dieser Preisklasse besonderes Hinsehen: das Mindestalter, das viele Anbieter hier auf 25 Jahre und mehr setzen, und das Kilometerpaket – wer ein Auto mit 700 Kilometern Reichweite bucht, fährt es meist auch entsprechend weit. Der Ladestrom kommt zur Rate hinzu und will als eigener Monatsposten eingeplant werden.

Für Dienstwagenfahrer lohnt der Blick auf den Bruttolistenpreis: Die günstige 0,25-Prozent-Versteuerung gilt für reine E-Autos bis 100.000 Euro Bruttolistenpreis bei Erstzulassung, inklusive Sonderausstattung. Der xDrive45 bleibt darunter, der xDrive60 startet bei 99.900 Euro und ist mit wenigen Optionen darüber, der M70 liegt klar jenseits der Grenze. Für ihn bleiben 0,5 Prozent.

Für wen passt der BMW iX?

Der iX passt, wenn Du ein sehr großes, sehr leises Elektroauto suchst und regelmäßig lange Strecken fährst. Die Kombination aus 109-kWh-Akku, viel Platz im Fond und 2,5 Tonnen Anhängelast deckt Anwendungsfälle ab, für die es in dieser Klasse kaum Alternativen gibt – vom Familienurlaub mit Dachbox bis zum Pferdeanhänger.

Weniger passend ist er, wenn Du häufig auf Schnellladesäulen angewiesen bist: Mit maximal 195 kW verlierst Du auf jeder längeren Etappe Zeit gegenüber einem 800-Volt-Konkurrenten. Brauchst Du weniger Auto, ist der iX3 die modernere und schnellere Wahl; suchst Du eine Limousine statt eines SUV, kommen i5 und i7 infrage. Willst Du dasselbe Format mit Diesel oder Plug-in-Hybrid, bleibt der X5. Aus anderen Häusern sind der Mercedes EQE SUV und der Audi Q8 e-tron die naheliegenden Vergleichskandidaten.

So findest Du den besten BMW iX Abo-Deal

  • Variante zum Fahrprofil wählen: Der xDrive45 reicht für die allermeisten Profile und ist die effizienteste Variante. Der xDrive60 lohnt sich, wenn Du wirklich sehr weite Strecken am Stück fährst.
  • Auf die Luftfederung achten: Sie ist bei xDrive45 und xDrive60 aufpreispflichtig und der entscheidende Unterschied zwischen straff und komfortabel. Nachrüsten kannst Du sie im Abo nicht.
  • Innovationspaket prüfen: Nur darüber gibt es die erweiterten Assistenzsysteme, und die 22-kW-Ladeeinheit ist gleich mit dabei. Wenn Du viel pendelst oder zu Hause an einer starken Wallbox lädst, macht dieses Paket den größten Unterschied im Alltag.
  • Radgröße im Blick behalten: 20 Zoll sind die komfortabelste und effizienteste Wahl, 22 und 23 Zoll kosten Reichweite und Federungskomfort.
  • Bruttolistenpreis checken: Als Dienstwagen entscheidet die 100.000-Euro-Grenze über 0,25 oder 0,5 Prozent geldwerten Vorteil – bei diesem Auto ein spürbarer Unterschied.
  • Inklusivkilometer realistisch ansetzen: Prüfe die Pakete und den Preis pro Zusatzkilometer, bevor Du buchst.

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