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BMW Z4 Roadster in Dunkelgrün
BMW Z4

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Angebote vom10.9.2026

Zuletzt aktualisiert am 29. August 2026

BMW Z4 im Auto-Abo: Ein Roadster für eine Saison

Der BMW Z4 ist ein zweisitziger Roadster mit längs eingebautem Motor, Hinterradantrieb und Stoffverdeck – die klassische Bauform, die BMW seit dem Z1 pflegt. Im Mai 2026 lief das letzte Exemplar vom Band, ein direkter Nachfolger ist nicht angekündigt. Was im Abo steht, stammt damit aus den letzten Baujahren einer Baureihe, die es so nicht mehr geben wird.

Genau das macht den Z4 zu einem naheliegenden Abo-Auto. Ein offener Zweisitzer ist für die meisten kein Alltagsauto, sondern ein Zweitwagen oder ein Auto für eine Saison – und dafür ist eine Bindung über drei oder vier Jahre die falsche Vertragsform. Im Abo fährst Du ihn ohne Anzahlung und mit kurzer Laufzeit; Vollkasko, Kfz-Steuer, Wartung und saisonale Bereifung stecken in einer monatlichen Rate. Den Wiederverkaufswert eines auslaufenden Sportwagens muss der Anbieter kalkulieren, nicht Du.

Der BMW Z4: Drei Generationen seit 2002

Vorläufer war der BMW Z3, der von 1995 bis 2002 im US-Werk Spartanburg gebaut wurde und BMWs ersten Großserien-Roadster der Neuzeit darstellte.

  • E85 / E86 (2002–2008): Der erste Z4 kam als Roadster und wurde ebenfalls in Spartanburg gebaut. 2006 folgten das Coupé (E86) und mit dem Z4 M ein Topmodell mit dem S54-Reihensechszylinder und 343 PS – anders als die Serienmodelle mit hydraulischer statt elektrischer Servolenkung. Insgesamt entstanden rund 198.000 Fahrzeuge.
  • E89 (2009–2016): Die zweite Generation lief in Regensburg vom Band und bekam als erster Z ein versenkbares Hardtop. Damit entfiel die Trennung in Roadster und Coupé, das Auto wurde aber schwerer und galt eher als komfortabler Cruiser denn als Sportwagen. Topmodell war der sDrive35is mit 340 PS.
  • G29 (2018–2026): Die dritte Generation kehrte zum leichteren Stoffverdeck zurück. Sie entstand gemeinsam mit dem Toyota GR Supra und wurde bei Magna Steyr in Graz gebaut – beide Autos liefen dort im selben Werk vom Band.

Die aktuelle Generation (G29, 2018 bis 2026)

Mit 4,32 Metern Länge, 1,86 Metern Breite und nur 1,30 Metern Höhe steht der G29 flach und breit auf der Straße. Der Radstand von 2,47 Metern ist kurz, die Gewichtsverteilung liegt bei 50:50, und gegenüber dem Vorgänger mit Hardtop spart die Konstruktion bis zu 50 Kilogramm. Das Stoffverdeck öffnet und schließt elektrisch in rund zehn Sekunden, und zwar während der Fahrt bis 50 km/h – Du musst also nicht anhalten, wenn es zu regnen anfängt. Der Kofferraum fasst 281 Liter – unabhängig davon, ob das Verdeck offen oder geschlossen ist, denn anders als beim Klappdach des E89 verschwindet nichts davon im Gepäckraum. Ein Durchladesystem zur Fahrgastzelle gehört zur Serienausstattung. Für zwei Personen mit Wochenendgepäck reicht das; ein Skisack oder Platz für sperrige Ladung fehlt.

Innen setzt der Z4 noch auf den iDrive-Dreh-Drück-Steller und echte Tasten für Klima und Lautstärke statt auf reine Touch-Bedienung. Die größte praktische Schwäche zeigt sich bei geschlossenem Verdeck: Die Sicht nach schräg hinten ist deutlich eingeschränkt.

Im November 2022 kam die Modellpflege zum Modelljahr 2023 auf den Markt: neues Nierenmotiv, überarbeitete Seitenschweller und Lufteinlässe, neue 18- und 19-Zoll-Räder. Wichtiger für den Abo-Alltag ist die Ausstattungsstruktur. BMW strich die Linien Advantage, Sport Line und M Sport und machte stattdessen die M Sportpaket-Optik, Sitzheizung, Windschott, Durchladesystem, Park Distance Control und die Zwei-Zonen-Klimaautomatik für alle Varianten serienmäßig – Fahrzeuge ab diesem Modelljahr sind dadurch untereinander deutlich ähnlicher ausgestattet.

Motorisierungen und Antriebe

Den Z4 gibt es ausschließlich als Benziner mit Hinterradantrieb; eine Hybrid- oder Elektrovariante hat BMW nie angeboten. Die beiden Vierzylinder teilen sich den Zwei-Liter-Turbo. Der sDrive20i leistet 197 PS bei 320 Nm, der sDrive30i 258 PS bei 400 Nm und beschleunigt in 5,4 Sekunden auf 100 km/h. Darüber steht der M40i mit dem Drei-Liter-Reihensechszylinder, 340 PS und 500 Nm: 4,5 Sekunden auf 100 km/h, abgeregelt bei 250 km/h. Im Alltag liegt der M40i bei rund 8,0 Litern, in der Stadt und auf der Autobahn eher bei 9,0 Litern.

Bemerkenswert ist die Getriebefrage. Der sDrive20i hat serienmäßig ein Sechsgang-Schaltgetriebe, die Achtgang-Steptronic kostet Aufpreis – umgekehrt zur Logik fast aller anderen BMW. Der sDrive30i und der M40i fahren regulär mit der Achtgang-Automatik. Beim M40i gibt es die Handschaltung erst seit März 2024, und sie ist nicht einzeln bestellbar: Sie kommt ausschließlich im Paket Edition Pure Impulse, das für rund 6.000 Euro Aufpreis zusätzlich eine überarbeitete Fahrwerksabstimmung, achsspezifische Räder in 19 und 20 Zoll, rote Bremssättel und Vernasca-Leder in Cognac mitbringt.

Sicherheit und Assistenzsysteme

Beim Euro-NCAP-Crashtest 2019 holte der Z4 die vollen fünf Sterne: 97 Prozent beim Schutz erwachsener Insassen, 87 Prozent bei Kindern, 91 Prozent beim Schutz ungeschützter Verkehrsteilnehmer und 76 Prozent bei den Assistenzsystemen. Im Frontalaufprall blieb die Fahrgastzelle stabil, im Seitenaufprall und im Pfahltest holte der Roadster die volle Punktzahl. Der serienmäßige Notbremsassistent vermied in der großen Mehrheit der Szenarien mit vorausfahrenden Fahrzeugen die Kollision; bei Fußgängern in der Dunkelheit arbeitete er schwächer.

Serienmäßig an Bord sind Frontkollisionswarnung mit Bremseingriff, Spurverlassenswarnung, Geschwindigkeitslimit-Anzeige und Parksensoren rundum. Aufpreis kosten die aktive Geschwindigkeitsregelung mit Stop-and-go-Funktion, adaptive LED-Scheinwerfer und der Parking Assistant. Letzterer ist beim Z4 mehr als eine Einparkhilfe: Nur über dieses Paket kommt die Rückfahrkamera ins Auto, und die gleicht die schlechte Sicht nach hinten aus. Einzeln bestellbar ist sie nicht.

Ausstattung: Was den Z4 im Angebot unterscheidet

Im Abo übernimmst Du ein fertig konfiguriertes Fahrzeug, die Ausstattungszeile im Angebot entscheidet also über den Charakter des Autos. Beim Z4 hängt ein Teil davon schon an der Motorisierung, der Rest an der Aufpreisliste:

  • Fahrwerk und Antriebsstrang: Der M40i hat das adaptive M Fahrwerk, die M Sportbremse und das M Sportdifferenzial serienmäßig. Der sDrive30i fährt mit M Sportfahrwerk, Sportdifferenzial und M Sportbremse stehen bei ihm auf der Aufpreisliste – zwei Fahrzeuge derselben Motorisierung können also unterschiedlich ausgestattet sein. Die variable Sportlenkung ist in allen Varianten serienmäßig.
  • Head-up-Display: Aufpreis. Es blendet Tempo, Navigationshinweise und Verkehrszeichen in die Windschutzscheibe ein, sodass Du den Blick nicht senken musst.
  • Harman-Kardon-Anlage: Aufpreis, und im offenen Auto relevanter als im geschlossenen, weil Fahrtwind das Klangbild bei höherem Tempo überlagert.
  • Windschott und Sitzheizung: seit Modelljahr 2023 serienmäßig. Das Windschott bremst die Verwirbelung im Nacken, zusammen mit der Sitzheizung verlängert das die Zeit im Jahr, in der offen fahren angenehm bleibt.
  • Räder: 18 Zoll sind Serie, 19 Zoll kosten Aufpreis. Die Edition Pure Impulse fährt gemischt 19/20 Zoll.

Ausblick: Produktionsende ohne direkten Nachfolger

BMW hatte das Produktionsende zunächst für März 2026 angekündigt; wegen der Nachfrage lief die Fertigung bei Magna Steyr in Graz noch bis Mai 2026 weiter. Zum Abschluss legte BMW die Final Edition auf: exklusiver Lack Frozen Matt Black, M Sportbremse mit rot lackierten Sätteln, rote Kontrastnähte an Armaturentafel, Mittelkonsole und Türverkleidungen, M Sportsitze in Vernasca-Leder mit Alcantara sowie gravierte Einstiegsleisten. Bestellbar war sie ab Ende Januar 2026 für einen begrenzten Zeitraum, mit 7.400 Euro Aufpreis beim sDrive20i und je 4.200 Euro beim sDrive30i und M40i.

Einen direkten Nachfolger hat BMW nicht angekündigt. Da im April 2026 auch das 8er Cabrio auslief, ist das 4er Cabrio damit das einzige offene Modell im laufenden BMW-Programm.

Der Z4 im Auto-Abo: Anbieter, Raten und Konditionen

Der Z4 ist im Abo eine Rarität. Anders als beim 2er oder beim X1 steht er nicht dauerhaft im Vergleich – oft ist gerade kein einziger Z4 gelistet, und da die Produktion ausgelaufen ist, kommt kein Nachschub mehr in die Flotten. Wenn Fahrzeuge auftauchen, dann am ehesten bei Anbietern mit großem BMW-Bestand wie FINN oder FAAREN. Es lohnt sich deshalb, die Suche zu speichern: Du bekommst eine E-Mail, sobald ein passendes Angebot online geht.

Steht ein Z4 im Angebot, trennen sich die Motorisierungen deutlich. Für einen sDrive20i oder sDrive30i solltest Du den oberen dreistelligen Bereich einplanen, für den M40i eher darüber. Kurze Laufzeiten und große Kilometerpakete treiben den Preis zusätzlich. Dazu kommt der Sprit als eigener Posten neben der Rate: Beim M40i solltest Du mit rund acht bis neun Litern rechnen.

Interessant ist der Z4 vor allem für kurze Laufzeiten – ein Abo über drei bis sechs Monate deckt genau die Saison ab, in der ein Roadster Sinn ergibt. Nicht jeder Anbieter geht unter zwölf Monate, prüfe die Mindestlaufzeit also zuerst.

Für wen passt der BMW Z4?

Der Z4 passt als Zweitwagen, als Sommerauto oder als Alltagsauto für ein bis zwei Personen, denen 281 Liter Kofferraum reichen. Für Familien oder als einziges Auto mit regelmäßigem Transportbedarf ist er die falsche Wahl.

Willst Du vier Sitze und trotzdem offen fahren, ist das 4er Cabrio die naheliegende Alternative. Suchst Du dieselbe Fahrzeugklasse geschlossen, führt der Weg zum 2er Coupé, zum M2 oder zum technisch eng verwandten Toyota GR Supra. Eine Nummer kleiner und deutlich günstiger fährt der Mazda MX-5.

So findest Du den besten BMW Z4 Abo-Deal

  • Motorisierung festlegen: Das Fahrwerk hängt am Motor und ist im Abo nicht nachrüstbar. Bremse und Differenzial sind beim sDrive30i dagegen Optionen, die von Fahrzeug zu Fahrzeug variieren.
  • Getriebe prüfen: Der sDrive20i ist serienmäßig Handschalter, beim M40i gibt es die Handschaltung nur als Edition Pure Impulse. Steht die Bezeichnung nicht im Angebot, ist es ein Automatikfahrzeug.
  • Auf den Parking Assistant achten: Er ist der einzige Weg zur Rückfahrkamera und kostet Aufpreis. Bei der eingeschränkten Sicht nach hinten lohnt der Blick in die Ausstattungsliste.
  • Laufzeit an die Saison anpassen: Wenn der Z4 Dein Sommerauto sein soll, vergleiche gezielt Angebote mit kurzer Mindestlaufzeit statt der günstigsten Rate über zwölf Monate.
  • Inklusivkilometer vergleichen: Prüfe die Pakete und die Kosten pro Zusatzkilometer – der häufigste versteckte Kostenfaktor.
  • Suche speichern: Der Z4 wird nicht mehr gebaut und taucht im Abo nur sporadisch auf. Statt regelmäßig selbst nachzusehen, lässt Du Dich benachrichtigen, sobald ein Fahrzeug gelistet wird.

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Häufige Fragen zum BMW Z4 Auto-Abo

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