Marktüberblick
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Anzahl verfügbarer Angebote | 0 |
| Monatliche Raten | — |
| Laufzeiten | — |
| Lieferzeit | — |
| Leistung | — |
| Angebote vom | 10.9.2026 |
Zuletzt aktualisiert am 24. August 2026
BMW M2 im Auto-Abo: 480 PS auf kurzem Radstand
Der BMW M2 ist das kompakteste Modell der BMW M GmbH: ein zweitüriges Coupé mit längs eingebautem Reihensechszylinder, Hinterradantrieb und 480 PS. Die Karosserie teilt er sich mit dem 2er Coupé, darunter steckt aber deutlich mehr M als 2er – breitere Spur, verstärkte Achsen, eigene Kühlung und ein Motor, der aus M3 und M4 stammt.
Im Auto-Abo fährst Du den M2 ohne Anzahlung, ohne Restwertrisiko und ohne mehrjährige Bindung. Vollkasko, Kfz-Steuer, Wartung und saisonale Bereifung stecken in einer monatlichen Rate. Bei einem Auto dieser Art ist das ein echtes Argument: Wer den M2 kauft, bindet über 78.000 Euro in einem Wiederverkaufswert, den der Markt erst Jahre später bestimmt – im Abo trägt dieses Risiko der Anbieter. Und die Vollkaskoprämie für 480 PS, sonst ein eigener Posten im Monatsbudget, steckt bereits in der Rate. Ein Jahr Abo ist die ehrlichere Art herauszufinden, ob so ein Auto zum eigenen Alltag passt, als ein Leasingvertrag über drei.
Der BMW M2: Zwei Generationen seit 2015
Die Baureihe ist jung. Ihren Vorläufer hatte sie im 1er M Coupé (E82), das BMW 2011 in kleiner Stückzahl baute: 340 PS, Biturbo-Sechszylinder, ausschließlich Sechsgang-Handschaltung. Es blieb ein Einzelstück, machte aber deutlich, dass es für einen kompakten Hochleistungs-BMW einen Markt gibt.
- F87 (2015–2021): Der erste M2 lief ab Oktober 2015 im Werk Leipzig vom Band. Er startete mit 370 PS und 465 Nm, die mit Overboost kurzzeitig auf 500 Nm stiegen. Ab September 2018 kam die M2 Competition mit 410 PS, zum Abschluss der Baureihe folgte der M2 CS mit 450 PS. Sechsgang-Handschaltung oder Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe standen zur Wahl.
- G87 (seit 2023): Die zweite Generation ist deutlich gewachsen und wird nicht mehr in Leipzig, sondern im mexikanischen Werk San Luis Potosí gebaut – wie das 2er Coupé, mit dem sie sich die CLAR-Plattform teilt.
Die aktuelle Generation (G87, seit 2023)
Mit 4,58 Metern Länge, 1,89 Metern Breite und nur 1,40 Metern Höhe steht der aktuelle M2 spürbar breiter und länger da als sein Vorgänger. Der Radstand von 2,75 Metern ist für ein Coupé dieser Klasse kurz, die Kotflügel sind weit ausgestellt, und die kantige, betont nüchterne Formensprache mit dem quadratischen Kühlergrill ist die am meisten diskutierte Eigenschaft des Autos. Der Kofferraum fasst 390 Liter, die Rückbank taugt für Gepäck und kurze Strecken, nicht für Erwachsene auf der Langstrecke.
Innen sitzt das Curved Display aus 12,3-Zoll-Kombiinstrument und 14,9-Zoll-Touchscreen mit M-spezifischen Anzeigen. Im Sommer 2024 bekam der M2 eine Modellpflege: seitdem läuft BMW Operating System 8.5, das Lenkrad hat einen abgeflachten Kranz mit roter Zwölf-Uhr-Markierung, die Auspuffblenden sind serienmäßig schwarz, und die Farbpalette wuchs unter anderem um São Paulo Gelb, Fire Red und Portimao Blau. Serienmäßig sind Dreizonen-Klimaautomatik, Ambientebeleuchtung, kabelloses Laden und Parksensoren an Bord.
Fahrwerksseitig gehören das adaptive M Fahrwerk und die M Compound Bremsanlage zur Serienausstattung. Der M2 ist damit auch im weichsten Modus straff abgestimmt – kurze Stöße und Querfugen kommen deutlich durch. Kritik gibt es vor allem am Gewicht: Mit rund 1.800 Kilogramm ist der G87 kein Leichtgewicht mehr, was beim sportlichen Fahren stärker auffällt als im Alltag.
Motor und Antrieb
Der M2 hat genau einen Motor: den Drei-Liter-Reihensechszylinder mit M TwinPower Turbo. Seit der Modellpflege 2024 leistet er 480 PS statt zuvor 460 PS. Das maximale Drehmoment hängt ab vom Getriebe – mit Sechsgang-Handschaltung sind es 550 Nm, mit der Achtgang-M-Steptronic 600 Nm. Aus dem Stand auf 100 km/h vergehen 4,2 beziehungsweise 4,0 Sekunden, bei 250 km/h ist Schluss; mit dem M Driver's Package sind 285 km/h möglich.
Bemerkenswert ist, was der M2 innerhalb der 2er-Baureihe als einziges Modell noch anbietet: eine echte Sechsgang-Handschaltung. Sie kostet Aufpreis gegenüber der Automatik, ist minimal langsamer – und für viele der eigentliche Grund, dieses Auto zu fahren. Wenn Dir das wichtig ist, prüfe die Getriebeangabe im Angebot genau, denn die große Mehrheit der Fahrzeuge ist automatisiert.
Über dem regulären M2 steht seit Sommer 2025 der M2 CS mit 530 PS und 650 Nm, ausschließlich mit Achtgang-Automatik. Rund 30 Kilogramm Leichtbau über Carbondach, Carbon-Heckklappe, -Diffusor und -Außenspiegelkappen, geschmiedete Räder und eine Höchstgeschwindigkeit von 302 km/h machen ihn zum schnellsten M2 aller Zeiten. Bei 115.000 Euro Listenpreis und limitierter Stückzahl taucht er im Abo jedoch praktisch nicht auf.
Sicherheit und Assistenzsysteme
Der M2 selbst wurde nicht separat im Euro-NCAP-Crashtest geprüft; die Karosseriebasis, das 2er Coupé, kam 2022 auf vier von fünf Sternen. Beim Insassenschutz überzeugte sie mit 82 Prozent für Erwachsene und 81 Prozent für Kinder, verlor den fünften Stern aber am Schutz ungeschützter Verkehrsteilnehmer (67 Prozent) und an den Assistenzsystemen (64 Prozent) – der Notbremsassistent arbeitete vor allem bei kreuzenden Radfahrern und beim Abbiegen nur eingeschränkt.
In der Praxis heißt das: Kollisionswarnung, Spurverlassenswarnung, Geschwindigkeitslimit-Anzeige und Parksensoren sind an Bord, alles Weitere kostet Aufpreis. Der Parking Assistant und die aktive Geschwindigkeitsregelung stehen auf der Optionsliste, ein umfassendes Lenk- und Spurführungspaket wie in größeren BMW gibt es für das 2er Coupé und damit auch für den M2 nicht. Wer viel Autobahn und Stau fährt, sollte das einkalkulieren – und im Angebot nachsehen, welche Helfer tatsächlich verbaut sind.
Ausstattung: Diese Optionen machen den Unterschied
Im Abo übernimmst Du ein fertig konfiguriertes Fahrzeug. Gerade beim M2, wo die Aufpreisliste den Charakter des Autos massiv verändert, entscheidet die Ausstattungszeile im Angebot darüber, was Du bekommst:
- Sitze: Serie sind Sportsitze, die M Sportsitze mit integrierten Kopfstützen kosten Aufpreis. Die M Carbon Schalensitze sparen 10,8 Kilogramm und halten den Körper dank sehr hoher Seitenwangen in schnellen Kurven deutlich besser – dieselben Wangen machen aber jedes Ein- und Aussteigen zur Kletterei, und der Carbon-Steg in der Sitzfläche, eigentlich die Durchführung für Mehrpunktgurte, kann im Alltag gegen den Oberschenkel drücken.
- Carbondach: spart etwa sechs Kilogramm und senkt den Schwerpunkt. Optisch das auffälligste Erkennungsmerkmal eines gut ausgestatteten M2.
- M Driver's Package: hebt die Abriegelung von 250 auf 285 km/h. Auf deutschen Autobahnen der einzige Weg, das Potenzial des Motors auszufahren.
- Head-up-Display: im M2 besonders sinnvoll, weil Tempo und Drehzahl im Blickfeld bleiben.
- Harman-Kardon-Anlage: das Extra, bei dem sich sonst ähnliche Angebote am häufigsten unterscheiden.
Ausblick: M xDrive und M Ignite
Ab Spätsommer 2026 gibt es den M2 erstmals mit Allradantrieb. Der M2 mit M xDrive leistet ebenfalls 480 PS, beschleunigt dank besserer Traktion in 3,7 Sekunden auf 100 km/h und ist damit drei Zehntel schneller als der Hecktriebler. Das System ist bewusst hecklastig ausgelegt und lässt sich im Fahrmenü bei deaktiviertem DSC auf reinen Hinterradantrieb umstellen. Der M2 mit M xDrive kommt ausschließlich mit der Achtgang-M-Steptronic und startet bei 81.300 Euro.
Zeitgleich zieht M Ignite in den Sechszylinder ein: eine Vorkammerzündung aus dem Motorsport, die den Verbrauch im Hochlastbereich senkt und den Motor EU7-fähig macht, ohne Leistung zu kosten. Sie bleibt nicht dem Allradmodell vorbehalten, sondern gilt für alle Sechszylinder-M-Modelle. Der Hecktriebler bleibt parallel im Programm.
Der M2 im Auto-Abo: Anbieter, Raten und Konditionen
Der M2 ist im Abo eine Rarität. Anders als beim 2er oder beim 3er stehen hier keine Dutzende Fahrzeuge zur Auswahl – meist ist es eine Handvoll oder ein einzelnes Angebot, häufig bei Anbietern mit starkem BMW-Portfolio wie FAAREN oder FINN.
Die Raten liegen entsprechend hoch: Für einen M2 solltest Du den vierstelligen Bereich einplanen, deutlich über dem, was ein 2er Coupé kostet. Kurze Laufzeiten und große Kilometerpakete treiben den Preis zusätzlich. Da der M2 realistisch zweistellig verbraucht, kommt zur Rate ein Spritbudget, das in derselben Größenordnung liegen kann wie bei einem Kleinwagen die ganze Abo-Rate.
Für wen passt der BMW M2?
Der M2 passt, wenn Du ein kompaktes Fahrzeug mit Hinterradantrieb und Sechszylinder willst und die Rückbank höchstens gelegentlich brauchst – als Zweitwagen, als Spaßauto für eine Saison oder als Alltagsauto für ein bis zwei Personen mit entsprechendem Anspruch. Für Familien ist er nichts. Und wer täglich im Stau steht, bekommt vom M2 wenig Unterstützung: Die aktive Geschwindigkeitsregelung kostet Aufpreis, ein Spurführungspaket gibt es gar nicht, und mit der Handschaltung machst Du jeden Meter Stop-and-go selbst.
Willst Du dieselbe Karosserie ohne M2-Rate, ist der 2er als 230i oder M240i xDrive die naheliegende Alternative. Brauchst Du vier Türen und mehr Platz, führt der Weg zum M3; willst Du offen fahren, lohnt sich der Blick auf den Z4 M40i.
So findest Du den besten BMW M2 Abo-Deal
- Getriebe prüfen: Handschalter oder Achtgang-Automatik ist beim M2 die wichtigste Entscheidung – und im Abo nicht verhandelbar.
- Auf die Sitze achten: Carbon-Schalensitze geben beim sportlichen Fahren spürbar mehr Halt, kosten Dich aber jeden Tag beim Ein- und Aussteigen. Überleg Dir vorher, was Du brauchst.
- Assistenz kontrollieren: Aktive Geschwindigkeitsregelung und Parkassistent sind Optionen, keine Selbstverständlichkeit.
- Inklusivkilometer vergleichen: Prüfe die Pakete und die Kosten pro Zusatzkilometer – der häufigste versteckte Kostenfaktor.
- Nicht zu lange überlegen: Den M2 gibt es im Abo nur in kleiner Zahl. Ist ein passendes Fahrzeug weg, kann es dauern, bis das nächste auftaucht.
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