Marktüberblick
| Merkmal | Wert |
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| Anzahl verfügbarer Angebote | 0 |
| Monatliche Raten | — |
| Laufzeiten | — |
| Lieferzeit | — |
| Leistung | — |
| Angebote vom | 10.9.2026 |
Zuletzt aktualisiert am 27. August 2026
BMW M3 im Auto-Abo: 480 bis 530 PS, auf Wunsch mit Kombiheck
Der BMW M3 ist die Hochleistungsversion des 3ers und seit 40 Jahren die Referenz für sportliche Limousinen dieser Größe. Unter der Haube steckt in allen Varianten derselbe Drei-Liter-Reihensechszylinder mit Biturbo-Aufladung, je nach Modell mit 480, 510 oder 530 PS. Es gibt ihn als viertürige Limousine – auch mit Sechsgang-Handschaltung und Hinterradantrieb – und seit 2022 erstmals in der Geschichte der Baureihe als Touring.
Im Auto-Abo fährst Du den M3 ohne Anzahlung, ohne Restwertrisiko und ohne mehrjährige Bindung. Vollkasko, Kfz-Steuer, Wartung und saisonale Bereifung stecken in einer monatlichen Rate. Bei diesem Auto ist das mehr als Bequemlichkeit: Die Listenpreise beginnen bei 96.500 Euro und reichen für den Competition Touring mit M xDrive bis 108.900 Euro. Wer so ein Auto kauft, bindet diese Summe in einem Wiederverkaufswert, den der Markt erst Jahre später festlegt – im Abo trägt dieses Risiko der Anbieter, und Du gibst den Wagen am Ende einfach zurück. Dazu kommen zwei Posten, die beim M3 spürbar über dem Klassenschnitt liegen: die Vollkaskoprämie für ein Auto dieser Leistungsklasse und ein Satz Mischbereifung – vorn 275er, hinten 285er, je nach Variante auf 18 und 19 oder auf 19 und 20 Zoll. Beides trägt im Abo der Anbieter.
Der BMW M3: Sechs Generationen seit 1986
- E30 (1986–1991): Der erste M3 war ein Homologationsmodell für den Tourenwagensport der Gruppe A. Er hatte als einziger M3 einen Vierzylinder: 2,3 Liter, 195 PS, dazu verbreiterte Kotflügel und eine eigene Heckscheibenneigung. Ab 1988 kam ein Cabrio dazu, die Evolutionsstufen endeten bei 238 PS aus 2,5 Litern.
- E36 (1992–1999): Der Wechsel zum Reihensechszylinder – 286 PS aus drei Litern, ab 1995 321 PS aus 3,2 Litern. Erstmals gab es den M3 auch als viertürige Limousine.
- E46 (2000–2006): 343 PS aus 3,2 Litern Saughubraum, die erst bei 7.900 Umdrehungen anlagen. Angeboten als Coupé und Cabrio; der 2003 aufgelegte CSL leistete 360 PS.
- E90/E92/E93 (2007–2013): Der einzige M3 mit V8. Vier Liter, 420 PS, wieder in allen drei Karosserieformen, und ab 2008 erstmals mit Doppelkupplungsgetriebe.
- F80 (2014–2018): Zurück zum Reihensechszylinder, jetzt mit Biturbo und 431 PS. Seit dieser Generation trägt nur noch die Limousine den Namen M3; Coupé und Cabrio heißen seitdem M4.
- G80/G81 (seit 2021): Erstmals mit Allradantrieb und erstmals als Touring.
Die aktuelle Generation (G80/G81, seit 2021)
Die Limousine misst 4,79 Meter, der Touring 4,80 Meter, beide sind 1,90 Meter breit und stehen auf 2,86 Metern Radstand. Der Kofferraum fasst in der Limousine 480 Liter, im Touring 500 Liter und mit umgeklappter Rückbank 1.510 Liter – der Touring gibt also nichts von der Alltagstauglichkeit eines normalen 3er Touring ab. Der große, hochkant stehende Nierengrill, den der M3 sich mit dem M4 teilt, bleibt das meistdiskutierte Gestaltungsmerkmal des Autos.
Im Sommer 2024 hat BMW beide Karosserien überarbeitet: neue LED-Scheinwerfer mit pfeilförmiger Tagfahrlicht-Signatur, eine neue Lenkradgeneration mit abgeflachtem Kranz und roter Zwölf-Uhr-Markierung, beleuchtete Luftausströmer unter dem Curved Display und BMW Operating System 8.5. Der Anzeigeverbund aus 12,3-Zoll-Instrumentendisplay und 14,9-Zoll-Touchscreen ist ebenso serienmäßig wie das Head-up-Display, das Tempo, Navigation und Drehzahl ins Blickfeld legt.
Zwei Eigenschaften solltest Du kennen, bevor Du buchst. Erstens die Abstimmung: Das adaptive M Fahrwerk ist Serie, aber auch in seiner weichsten Stufe bleibt der M3 straff – Querfugen und kurze Stöße kommen deutlich durch. Zweitens der Anhängerbetrieb: Weder für die Limousine noch für den Touring gibt BMW eine Anhängelast frei. Wer einen Kombi zum Ziehen braucht, ist beim 3er oder 5er richtig, nicht beim M3.
Motorisierungen und Antriebe
Der M3 hat genau einen Motor, den Drei-Liter-Reihensechszylinder S58, aber vier Modellvarianten, die gleichzeitig über Leistung, Getriebe und Antrieb entscheiden:
- Der M3 Limousine leistet 480 PS und 550 Nm und ist das einzige Modell mit Sechsgang-Handschaltung und Hinterradantrieb. 0 auf 100 km/h in 4,2 Sekunden.
- Der M3 Competition bringt 510 PS und 650 Nm an die Hinterachse, ausschließlich mit der Achtgang-M-Steptronic. 3,9 Sekunden.
- Der M3 Competition mit M xDrive hat seit dem Facelift 530 PS und beschleunigt dank Allradtraktion in 3,5 Sekunden.
- Den Touring gibt es nur als Competition mit M xDrive und Automatik: 530 PS, 3,6 Sekunden.
Abgeriegelt wird bei 250 km/h; das M Driver's Package hebt die Grenze auf 290 km/h für die Limousinen und 280 km/h für den Touring. Der Allradantrieb ist bewusst hecklastig ausgelegt und lässt sich im Fahrmenü bei abgeschaltetem DSC auf reinen Hinterradantrieb umstellen – der M3 mit xDrive verzichtet also auf nichts, was der Hecktriebler kann, wiegt mit 1.865 Kilogramm aber rund 50 Kilogramm mehr.
Nach WLTP liegt der Verbrauch je nach Variante zwischen 9,9 und 10,7 Litern, der Tank fasst 59 Liter. Wer sportlich fährt, landet deutlich darüber. Neben den Serienmodellen gab es die limitierten CS-Versionen mit 550 PS – die Limousine ab 2023, den Touring ab 2025. Beide sind längst ausverkauft und tauchen im Abo praktisch nicht auf.
Sicherheit und Assistenzsysteme
Der M3 selbst wurde nicht separat im Euro-NCAP-Crashtest geprüft. Die Karosseriebasis, der 3er der Baureihe G20, holte 2019 die vollen fünf Sterne – mit 97 Prozent beim Erwachsenenschutz das damals beste Ergebnis, das ein Fahrzeug dieser Klasse im aktuellen Testverfahren erreicht hatte. Der Kinderschutz kam auf 87 Prozent, der Schutz ungeschützter Verkehrsteilnehmer ebenfalls auf 87 Prozent, die Assistenzsysteme auf 76 Prozent.
Serienmäßig an Bord sind der Parking Assistant mit Rückfahrkamera, Einparkhilfe rundum und Rückfahrassistent, dazu Speed Limiter, Geschwindigkeitsregelung mit Bremsfunktion und Active Guard Plus. Alles Weitere kostet Aufpreis, und zwar in einer Reihenfolge, die Du kennen solltest: Der Driving Assistant mit Spurverlassens-, Spurwechsel- und Frontkollisionswarnung ist einzeln bestellbar. Der Driving Assistant Professional, der die aktive Geschwindigkeitsregelung mit Stop-and-go, den Lenk- und Spurführungsassistenten, Ampelerkennung und Nothalteassistent bringt, ist es nicht: Er setzt das Innovationspaket oder das Ultimate Package voraus und wird nur für die Competition-Modelle mit Achtgang-Automatik angeboten. Im handgeschalteten Basis-M3 gibt es keinen adaptiven Tempomat. Wenn Du viel Autobahn oder Stau fährst, ist das die wichtigste Zeile im Angebot.
Ausstattung: Wo sich zwei M3 wirklich unterscheiden
Im Abo übernimmst Du ein fertig konfiguriertes Fahrzeug – Du hakst die Optionen nicht selbst ab, sondern suchst Dir das Auto aus, an dem sie schon hängen. Beim M3 ist die Serienausstattung dafür eine gute Grundlage: Merino-Leder, elektrische M Sportsitze mit Sitzheizung und Memory für den Fahrersitz, Dreizonen-Klimaautomatik, Harman-Kardon-Anlage, Wireless Charging, M Sportdifferenzial, M Compound Bremse und M Drive Professional mit zehnstufiger M Traction Control sind immer dabei. Interessant wird es bei den Optionen, weil einige einander ausschließen:
- M Carbon Schalensitze oder belüftete Sitze – nicht beides. Die Schalensitze sparen Gewicht und halten den Körper mit sehr hohen Seitenwangen in schnellen Kurven besser – über dieselben Wangen musst Du bei jedem Ein- und Aussteigen klettern, und der Carbon-Steg in der Sitzfläche kann auf längeren Strecken gegen den Oberschenkel drücken. Dazu entfällt mit ihnen die Lordosenstütze, und die aktive Sitzbelüftung lässt sich nicht kombinieren. Wer im Sommer viel unterwegs ist, fährt mit den Serien-Sportsitzen plus Belüftung besser.
- Glasdach oder M Driver's Package – nicht beides. Die Limousinen haben serienmäßig ein Carbondach; wer stattdessen das elektrische Glasdach wählt, bekommt ein lackiertes Blechdach und kann das M Driver's Package nicht mehr dazunehmen, die Abriegelung bleibt also bei 250 km/h. Der Touring hat ohnehin ein Blechdach, dafür eine Dachreling.
- Innovationspaket und Ultimate Package bündeln Komfortzugang, adaptive LED-Scheinwerfer, Fernlichtassistent und automatische Heckklappe; das größere Paket ergänzt Lenkradheizung, das M Carbon Exterieurpaket und den Parking Assistant Plus mit Surround-View-Kamera. Einzeln sind diese Teile nur zum Teil zu haben.
- M Race Track Paket: Steht das in der Ausstattungszeile, sind Carbon-Schalensitze, Carbon-Interieurleisten, die M Carbon Keramik Bremse und das M Driver's Package als Block verbaut. Ein solches Fahrzeug ist im Alltag härter und beim Einsteigen unbequemer als ein normal ausgestatteter M3 – dafür bekommst Du eine Bremsanlage, die auch nach mehreren schnellen Bergabpassagen nicht nachlässt.
Ausblick: Der M3 wird elektrisch – und bleibt Sechszylinder
Im Juni 2026 hat BMW in Le Mans das M Concept Neue Klasse gezeigt, die Studie zum ersten vollelektrischen M3. Das Serienauto trägt intern das Kürzel ZA0, kommt 2027 auf den Markt und wird schlicht M3 heißen. Die Studie fährt mit vier Elektromotoren, je einem pro Rad, und einer Batterie von über 100 kWh – mechanische Differenziale gibt es nicht mehr, die Momentenverteilung übernimmt die Steuerung der einzelnen Motoren.
Parallel entwickelt BMW einen weiteren M3 mit Reihensechszylinder (G84), der ausdrücklich kein Plug-in-Hybrid werden soll; einen Termin dafür hat BMW noch nicht genannt. Der aktuelle G80 steht unverändert in der Preisliste und bleibt vorerst im Programm.
Der M3 im Auto-Abo: Anbieter, Raten und Konditionen
Der M3 ist im Abo ein seltenes Auto. Anders als beim 3er, von dem regelmäßig Dutzende Fahrzeuge im Angebot stehen, sind es beim M3 meist eine Handvoll oder einzelne Wagen – am ehesten bei Anbietern mit großem BMW-Bestand wie FINN oder FAAREN.
Die Raten liegen entsprechend hoch: Für einen M3 solltest Du den vierstelligen Bereich einplanen, deutlich über dem, was ein 3er kostet. Kurze Laufzeiten und große Kilometerpakete treiben den Preis zusätzlich. Und rechne den Kraftstoff separat dazu, denn er steckt in keiner Abo-Rate: Bei rund zehn Litern nach WLTP und Super Plus als empfohlener Sorte kommt je nach Fahrleistung ein dreistelliger Monatsbetrag obendrauf.
Für wen passt der BMW M3?
Der M3 passt, wenn Du ein Alltagsauto mit vier Türen willst, das keine Kompromisse beim Antrieb macht. Die Limousine ist der klassische Weg, der Touring der praktischere: Mit 500 bis 1.510 Litern Kofferraum, drei Sitzen hinten und Isofix ist er ein vollwertiges Familienauto – solange kein Anhänger gezogen werden muss und Du mit einem straffen Fahrwerk und einem Wendekreis von 12,6 Metern leben kannst.
Willst Du den Sechszylinder ohne M3-Rate, ist der 3er als M340i xDrive die naheliegende Alternative. Reichen Dir zwei Türen, führt der Weg zum M4; soll es kleiner und günstiger sein, zum M2. Eine Klasse darüber warten M5 und, rein elektrisch, der i5 als M60. Und wer denselben Anspruch in einer anderen Marke sucht, vergleicht mit dem Audi RS 5 oder der Mercedes C-Klasse in der AMG-Ausbaustufe.
So findest Du den besten BMW M3 Abo-Deal
- Variante klären: Handgeschalteter 480-PS-Hecktriebler, Competition mit 510 PS oder Competition mit M xDrive und 530 PS – das ist die eine Entscheidung, die im Abo nicht nachverhandelbar ist.
- Karosserie beachten: Den Touring gibt es ausschließlich als Competition mit M xDrive und Automatik.
- Sitze prüfen: Carbon-Schalensitze und aktive Sitzbelüftung schließen sich aus. Überleg Dir vorher, was für Deinen Alltag wichtiger ist.
- Assistenz kontrollieren: Adaptiver Tempomat und Lenkassistent stecken im Driving Assistant Professional – ein Aufpreispaket, das ein weiteres Paket voraussetzt und nur in den Automatikmodellen verbaut ist.
- Keinen Anhänger einplanen: Der M3 ist weder als Limousine noch als Touring für den Anhängerbetrieb freigegeben.
- Inklusivkilometer vergleichen: Prüfe die Pakete und die Kosten pro Zusatzkilometer – der häufigste versteckte Kostenfaktor.
- Nicht zu lange überlegen: Passende M3 sind schnell weg, und bis das nächste Fahrzeug auftaucht, kann es dauern.
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