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BMW M4 Coupé in Violett
BMW M4

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Angebote vom10.9.2026

Zuletzt aktualisiert am 28. August 2026

BMW M4 im Auto-Abo: 480 bis 530 PS als Coupé oder Cabrio

Der BMW M4 ist die Hochleistungsversion des 4ers und der zweitürige Bruder des M3. In allen Varianten arbeitet derselbe Drei-Liter-Reihensechszylinder mit Biturbo-Aufladung, je nach Modell mit 480, 510 oder 530 PS. Es gibt ihn als Coupé – auch mit Sechsgang-Handschaltung und Hinterradantrieb – und als Cabrio mit Stoffverdeck, das ausschließlich als Competition mit Allradantrieb gebaut wird.

Im Auto-Abo fährst Du den M4 ohne Anzahlung, ohne Restwertrisiko und ohne mehrjährige Bindung. Vollkasko, Kfz-Steuer, Wartung und saisonale Bereifung stecken in einer monatlichen Rate. Bei diesem Auto wiegt das schwerer als bei anderen: Die Listenpreise beginnen bei 98.500 Euro für das Coupé und reichen bis 114.100 Euro für das Competition Cabrio mit M xDrive, und im Konfigurator kommen fünfstellige Aufpreise dazu, ohne dass man sich anstrengen müsste. Den Wertverlust auf diese Summe trägt im Abo der Anbieter, nicht Du. Zwei weitere Posten liegen beim M4 deutlich über dem Klassenschnitt: die Vollkaskoprämie für ein Fahrzeug dieser Leistungsklasse und ein Satz Mischbereifung – vorn 275er, hinten 285er, je nach Variante auf 18 und 19 oder auf 19 und 20 Zoll. Beides ist in der Rate schon eingerechnet.

Der BMW M4: Zwei Generationen seit 2014

Den Namen M4 gibt es erst seit 2014. Davor hießen auch Coupé und Cabrio M3 – erst als BMW die zweitürigen Karosserien aus der 3er-Reihe herauslöste und als eigene 4er-Baureihe führte, wanderte die Hochleistungsversion mit und bekam die neue Ziffer. Die Linie selbst ist deutlich älter: Sie beginnt 1986 mit dem ersten M3 (E30).

  • F82/F83 (2014–2020): Der erste M4. Der Reihensechszylinder S55 leistete 431 PS, das Coupé (F82) kam im Frühjahr 2014, das Cabrio (F83) mit versenkbarem Hardtop kurz darauf. Später folgten Competition mit 450 PS, CS mit 460 PS und der auf 700 Exemplare limitierte GTS mit 500 PS.
  • G82/G83 (seit 2021): Der aktuelle M4, abgeleitet vom 4er der Baureihe G22. Verkaufsstart für das Coupé war März 2021, das Cabrio folgte im Sommer 2021 – jetzt mit Stoffverdeck statt Klappdach. Erstmals gibt es den M4 mit Allradantrieb.

Die aktuelle Generation (G82/G83, seit 2021)

Das Coupé misst rund 4,80 Meter in der Länge, 1,89 Meter in der Breite und knapp 1,40 Meter in der Höhe, der Radstand beträgt 2,86 Meter. Der Kofferraum fasst 440 Liter und hat serienmäßig ein Durchladesystem; im Cabrio sind es 385 Liter bei geschlossenem und 300 Liter bei offenem Verdeck. Beide haben vier Sitze und Isofix-Befestigungen im Fond. Der große, hochkant stehende Nierengrill, der den 4er seit 2020 vom 3er unterscheidet, bleibt das meistdiskutierte Gestaltungsmerkmal des Autos.

Im Januar 2024 hat BMW beide Karosserien überarbeitet: eine neue Tagfahrlicht-Signatur, eine neue Lenkradgeneration mit abgeflachtem Kranz, beleuchtete Luftausströmer und BMW Operating System 8.5. Der Anzeigeverbund aus 12,3-Zoll-Instrumentendisplay und 14,9-Zoll-Touchscreen ist ebenso serienmäßig wie das Head-up-Display. Die adaptiven Matrix-LED-Scheinwerfer und die Heckleuchten mit lasergespeisten Lichtleitern, die es seit dem Facelift gibt, kosten dagegen Aufpreis – serienmäßig sind einfache LED-Scheinwerfer.

Einen Punkt solltest Du kennen, bevor Du buchst: die Abstimmung. Das adaptive M Fahrwerk ist Serie, aber auch in seiner weichsten Stufe bleibt der M4 straff. Querfugen, Brückenkanten und Straßenbahnschienen kommen spürbar durch – auf gutem Asphalt ist das kein Thema, auf schlechtem den ganzen Tag. Eine Anhängelast gibt BMW für den M4 im Übrigen nicht frei.

Das Verdeck des Cabrios öffnet und schließt in 18 Sekunden bei bis zu 50 km/h, ein Windschott gehört zur Serienausstattung. Es kostet allerdings Gewicht: Mit 2.000 Kilogramm wiegt das Cabrio rund 150 Kilogramm mehr als das entsprechende Coupé.

Motorisierungen und Antriebe

Der M4 hat genau einen Motor, den Drei-Liter-Reihensechszylinder S58, aber drei Ausbaustufen. Sie entscheiden gleichzeitig über Getriebe und Antriebsart – im Abo ist das die eine Festlegung, die Du nicht mehr ändern kannst:

  • Das M4 Coupé leistet 480 PS und 550 Nm und ist das einzige Modell mit Sechsgang-Handschaltung und Hinterradantrieb. 0 auf 100 km/h in 4,2 Sekunden.
  • Das M4 Competition Coupé bringt 510 PS und 650 Nm an die Hinterachse, ausschließlich mit der Achtgang-M-Steptronic. 3,9 Sekunden.
  • Das M4 Competition Coupé mit M xDrive hat seit dem Facelift 530 PS und beschleunigt dank Allradtraktion in 3,5 Sekunden. Das Cabrio gibt es nur in dieser Ausbaustufe: 530 PS, 3,7 Sekunden.

Abgeriegelt wird bei 250 km/h; das M Driver's Package hebt die Grenze auf 290 km/h für die Coupés und 280 km/h für das Cabrio. Der Allradantrieb ist bewusst hecklastig ausgelegt und lässt sich im Fahrmenü bei abgeschaltetem DSC auf reinen Hinterradantrieb umstellen – der M4 mit xDrive kann also alles, was der Hecktriebler kann, wiegt aber rund 50 Kilogramm mehr.

Nach WLTP liegt der Verbrauch zwischen 9,7 und 10,3 Litern, der Tank fasst 59 Liter. BMW empfiehlt für seine High-Performance-Modelle Kraftstoff mit ROZ 98, also Super Plus. Dazu kamen zwei Sondermodelle: der 2022 auf 1.000 Exemplare limitierte CSL mit 550 PS und 100 Kilogramm weniger Gewicht als ein M4 Competition, und der CS von 2024, ebenfalls mit 550 PS. Beide stehen nicht mehr in der Preisliste und tauchen im Abo praktisch nicht auf.

Sicherheit und Assistenzsysteme

Der M4 selbst wurde nicht separat im Euro-NCAP-Crashtest geprüft. Die Karosseriebasis, das 4er Coupé, holte nach dem Prüfverfahren von 2019 die vollen fünf Sterne: 97 Prozent beim Erwachsenenschutz, 83 Prozent beim Kinderschutz, 93 Prozent beim Schutz ungeschützter Verkehrsteilnehmer und 72 Prozent bei den Assistenzsystemen. Das 4er Cabrio kam auf dasselbe Gesamtergebnis mit 96 und 80 Prozent in den ersten beiden Kategorien.

Serienmäßig an Bord sind der Parking Assistant mit Rückfahrkamera, Einparkhilfe rundum und Rückfahrassistent, dazu Speed Limiter, Geschwindigkeitsregelung mit Bremsfunktion, Active Guard Plus und eine Alarmanlage. Alles Weitere kostet Aufpreis, und zwar in Paketform: Der Driving Assistant mit Spurverlassens-, Spurwechsel- und Frontkollisionswarnung ist nicht einzeln bestellbar, sondern nur im Innovationspaket oder im Ultimate Package. Der Driving Assistant Professional mit aktiver Geschwindigkeitsregelung samt Stop-and-go, Lenk- und Spurführungsassistent, Ampelerkennung und Nothalteassistent setzt eines dieser beiden Pakete voraus – und ist für das handgeschaltete M4 Coupé gar nicht zu haben. Wenn Du viel Autobahn oder Stau fährst, ist das die wichtigste Zeile im Angebot.

Ausstattung: Wo sich zwei M4 wirklich unterscheiden

Im Abo übernimmst Du ein fertig konfiguriertes Fahrzeug – Du hakst die Optionen nicht selbst ab, sondern suchst Dir das Auto aus, an dem sie schon hängen. Die Serienausstattung ist dafür eine gute Grundlage: Merino-Leder, elektrische M Sportsitze mit Sitzheizung, Lordosenstütze und Memory für den Fahrersitz, Zweizonen-Klimaautomatik, Harman-Kardon-Anlage, Wireless Charging, adaptives M Fahrwerk, M Sportdifferenzial, M Compound Bremse und M Drive Professional mit zehnstufiger M Traction Control sind immer dabei. Interessant wird es bei den Optionen, weil mehrere einander ausschließen:

  • M Carbon Schalensitze oder aktive Sitzbelüftung – nicht beides. Die Schalensitze sparen Gewicht und halten den Körper mit sehr hohen Seitenwangen bei sportlicher Fahrt besser in Position – dafür musst Du bei jedem Ein- und Aussteigen über genau diese Wangen hinweg. Mit ihnen entfällt außerdem die Lordosenstütze, und die Sitzbelüftung lässt sich nicht dazu bestellen. Wer im Sommer viel unterwegs ist, fährt mit den Serien-Sportsitzen plus Belüftung besser.
  • Carbondach oder Glasdach – nicht beides. Die Coupés haben serienmäßig ein Leichtbaudach aus Carbon. Wer stattdessen das elektrische Glasdach wählt, bekommt ein lackiertes Blechdach und kann das M Driver's Package nicht mehr dazunehmen; die Abriegelung bleibt dann bei 250 km/h. Fürs Cabrio ist beides kein Thema, dort gibt es dafür einen Nackenwärmer als Option.
  • Innovationspaket und Ultimate Package bündeln Komfortzugang, adaptive LED-Scheinwerfer, Fernlichtassistent, automatische Heckklappe (im Cabrio entfällt sie) und den Driving Assistant; das größere Paket ergänzt Lenkradheizung, das M Carbon Exterieurpaket und den Parking Assistant Plus mit Surround-View-Kamera. Komfortzugang, adaptive LED-Scheinwerfer, automatische Heckklappe und Driving Assistant gibt es ausschließlich über diese Pakete – Lenkradheizung, Parking Assistant Plus, Carbon-Exterieurpaket und Fernlichtassistent lassen sich auch einzeln bestellen.
  • M Race Track Paket: Steht das in der Ausstattungszeile, sind 19- und 20-Zoll-Schmiederäder, M Carbon Schalensitze, Carbon-Interieurleisten, die M Carbon Keramik Bremse und das M Driver's Package als Block verbaut. Ein solches Fahrzeug ist im Alltag härter und beim Einsteigen unbequemer als ein normal ausgestatteter M4 – dafür bekommst Du eine Bremsanlage, die auch nach mehreren schnellen Bergabpassagen nicht nachlässt. Achte darauf, ob Semi-Slicks montiert sind: Diese Trackreifen sind ausdrücklich nur eingeschränkt alltagstauglich.

Ausblick: Wie lange es den Sechszylinder-M4 noch gibt

Für den M4 selbst hat BMW bislang keinen Nachfolger angekündigt. Der G82 steht unverändert in der Preisliste, nach dem Facelift von 2024 ist keine weitere Überarbeitung bestätigt. Beim Schwestermodell M3 ist die Lage klarer: Im Juni 2026 hat BMW in Le Mans das M Concept Neue Klasse gezeigt, die Studie zum ersten vollelektrischen M3, die mit vier Elektromotoren fährt – je einem pro Rad. Das Serienauto kommt 2027. Parallel entwickelt BMW einen weiteren M3 mit Reihensechszylinder, ohne Termin.

Absehbar ist außerdem, dass der Zusatz „Competition“ verschwindet: Über 80 Prozent der Kunden entscheiden sich ohnehin direkt für das Competition-Modell, und BMW M will die Baureihen künftig in Basismodell, CS und CSL gliedern. Für den aktuellen Modelljahrgang steht die Competition-Variante des M4 aber weiterhin in der Preisliste.

Der M4 im Auto-Abo: Anbieter, Raten und Konditionen

Der M4 ist im Abo ein seltenes Auto. Vom 4er stehen regelmäßig Dutzende Fahrzeuge im Angebot, vom M4 meist nur einzelne – und zeitweise gar keins. Am ehesten wirst Du bei Anbietern mit großem BMW-Bestand wie FINN oder FAAREN fündig.

Die Raten liegen entsprechend hoch: Für einen M4 solltest Du den vierstelligen Bereich einplanen, deutlich über dem, was ein 4er kostet. Kurze Laufzeiten und große Kilometerpakete treiben den Preis zusätzlich. Rechne den Kraftstoff separat dazu, denn er steckt in keiner Abo-Rate: Bei rund zehn Litern nach WLTP und Super Plus als empfohlener Sorte kommt je nach Fahrleistung ein dreistelliger Monatsbetrag obendrauf.

Für wen passt der BMW M4?

Der M4 passt, wenn Du zwei Türen einem größeren Kofferraum vorziehst und trotzdem nicht auf Alltagstauglichkeit verzichten willst. Mit 440 Litern Kofferraum, Durchladesystem, vier Sitzen und Isofix im Fond ist das Coupé praktischer, als seine Form vermuten lässt – solange Du mit einem straffen Fahrwerk leben kannst. Das Cabrio ist die entspanntere Auslegung: 55 Liter weniger Gepäckraum, 150 Kilogramm mehr Gewicht, dafür ein Verdeck, das sich an der Ampel öffnen lässt.

Brauchst Du vier Türen, führt der Weg zum M3, den es auch als Touring gibt. Soll es kleiner und günstiger sein, ist der M2 die Alternative; eine Klasse darüber wartet der M5. Willst Du den Sechszylinder ohne M4-Rate, ist der 4er als M440i xDrive die naheliegende Wahl, rein elektrisch der i4. Und wer denselben Anspruch in einer anderen Marke sucht, vergleicht mit dem Audi RS 5, dem Audi S5 oder der Mercedes C-Klasse in der AMG-Ausbaustufe.

So findest Du den besten BMW M4 Abo-Deal

  • Variante klären: Handgeschaltetes 480-PS-Coupé mit Hinterradantrieb, Competition mit 510 PS oder Competition mit M xDrive und 530 PS – diese Entscheidung ist im Abo nicht nachverhandelbar.
  • Karosserie beachten: Das Cabrio gibt es ausschließlich als Competition mit M xDrive und Automatik.
  • Assistenz kontrollieren: Adaptiver Tempomat und Lenkassistent stecken im Driving Assistant Professional, der ein weiteres Paket voraussetzt und für das handgeschaltete Coupé nicht angeboten wird.
  • Sitze prüfen: Carbon-Schalensitze und aktive Sitzbelüftung schließen sich aus. Überleg Dir vorher, was für Deinen Alltag wichtiger ist.
  • Auf Trackreifen achten: Zum M Race Track Paket gehören wahlweise Semi-Slicks. Sie sind nur eingeschränkt alltagstauglich und bauen bei Nässe und niedrigen Temperaturen deutlich früher ab als normale Sommerreifen.
  • Inklusivkilometer vergleichen: Prüfe die Pakete und die Kosten pro Zusatzkilometer – der häufigste versteckte Kostenfaktor.
  • Nicht zu lange überlegen: Passende M4 sind schnell weg, und bis das nächste Fahrzeug auftaucht, kann es dauern.

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Häufige Fragen zum BMW M4 Auto-Abo

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